Kinnkorrektur

Kinnkorrektur Behandlung Kosten OP
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Kinnkorrektur

Informationen zur  Behandlung der Schönheitsoperation bzw. Beauty OP wie Gefahren, Arzt, Kosten, Preis, Informationen, Vorher Nachher, Nebenwirkungen und Erfahrungsberichte

Obwohl die Nasenoperation wesentlich bekannter als eine Operation am Kinn ist, lässt sich das Kinn ebenso gut operativ korrigieren. Das Kinn steht mitten im Gesicht und fällt darum auf, wenn es nicht so geformt ist, wie es einem gefällt und gut zum übrigen Gesicht passt. Als Probleme bekannt sind zum Beispiel ein fliehendes Kinn, das heißt, dass das Kinn weiter hinten steht als das übrigen Gesicht, sowie ein zu kleines oder zu großes Kinn. Die Probleme am Kinn treten bei Männern und Frauen gleichermaßen auf. Das Kinn fällt auf. Kleinere Schönheitsfehler wirken sich negativ auf die gesamte Erscheinung des Gesichts aus. Gut ist, dass beim Kinn für die Schönheitschirurgie viele Möglichkeiten offen stehen, korrigierend einzugreifen und Ihr Kinn nach Ihren Wünschen anzupassen. Lassen Sie sich von uns über diese Möglichkeiten Risiken und den Ablauf der Operation informieren.

Eine Kinnvergrößerung oder ein Kinnaufbau, in der Fachsprache Kinnaugmentation genannt, sorgt für ein runderes Erscheinen des Gesichts. Möglich ist die Vergrößerung beispielsweise durch spezielle Implantate. Beispielsweise bei einem Doppelkinn empfiehlt sich eine Verkleinerung des Kinns. Hierzu gibt es unterschiedliche Möglichkeiten wie das Absaugen überflüssigen Fetts oder eine Knochenbehandlung. Welche Art des Eingriffs im speziellen Fall die richtige ist, ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Der Fachmann findet dies schnell heraus und berät die bestehenden Möglichkeiten mit seinem Patienten.

Eine Kinnoperation lässt sich im Vergleich zu anderen Operationen schnell durchführen. Da dazu nicht in allen Fällen eine Vollnarkose nötig ist, treten wenig Risiken und Nebenwirkungen auf. Im Rahmen einer umfassenden Beratung möchten wir Sie über mögliche Risiken aufklären, damit Sie entscheiden können, ob eine Operation für Sie Sinn macht.

Wo lasse ich mein Kinn behandeln?

Das wichtigste Merkmal, das den richtigen Arzt oder die richtige Klinik ausmacht, ist die jeweilige Kompetenz. Am besten sind hier natürlich meist die Ärzte und Kliniken, die sich auf dem Gebiet der Kinnoperation spezialisiert haben. In Deutschland ist das der „Facharzt für plastische Chirurgie“ oder „Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie“. Achten Sie auf diese Berufsbezeichnung, denn diese sind die einzigen geschützten Begriffe im entsprechenden Feld der Schönheitschirurgie und damit ein Merkmal für Kompetenz und Qualität. Um herauszufinden, wer diese Berufsbezeichnung tragen darf, bietet der Dachverband für plastische, rekonstruktive und ästhetische Chirurgie (DGPRÄC) Listen an, auf denen die entsprechenden Ärzte und Kliniken aufgeführt sind. Jeder der hier gelisteten Ärzte hat in seiner Ausbildung mindestens 600 Operationen durchgeführt, das jeweils nötige Wissen erworben und eine entsprechende Prüfung bestanden.

Dazu ist jeder der aufgeführten Ärzte dazu verpflichtet, sich regelmäßig fortzubilden, um so über alle Neuigkeiten in der entsprechenden Branche informiert zu sein.

Vereinbaren Sie Ihren Beratungstermin!

Da das Kinn der Mundhöhle naheliegt, fällt der Bereich des Kinns mit in den operativen Zuständigkeitsbereich der Kieferchirurgen. Zahnfehlstellungen sind ein häufiger Grund für Probleme im Kinnbereich wie ein vorstehendes Kinn. Zahnärzte und Kieferchirurgen mit einer entsprechenden Zusatzausbildung bieten Korrekturen im Kinnbereich an.

Vereinbaren Sie einen Beratungstermin und lassen Sie sich von einem Kieferchirurgen mit entsprechender Erfahrung über die speziellen Ursachen Ihres Problems informieren und über die entsprechenden Möglichkeiten zur Korrektur beraten.

Natürlich sind außer der fachlichen Qualifikation bei der Wahl des richtigen Arztes oder der richtigen Klinik noch andere Komponenten ausschlaggebend. Ein Arzt, dem Sie vertrauen sollen, muss zu Ihnen passen. Hierüber entscheiden sogenannte Soft Skills wie der Eindruck, den der Behandler bei Ihnen hinterlässt. Vertrauen ist wichtig, denn der Arzt soll über wichtige Komponenten Ihres Leben entscheiden. Zum einen verändert er Ihr Aussehen und zum anderen trägt er die Verantwortung, bei Komplikationen während des Eingriffs schnell und zuverlässig zu entscheiden. Daher ist es seine Aufgabe, Sie über jegliche Risiken bei einer bevorstehenden Operation aufzuklären und Ihre Fragen zu beantworten. Er bewertet die Ausgangssituation, welche Erfolge realistisch zu erwarten sind und welche Art der Operation empfehlenswert ist. Zur Darstellung des Ablaufs der Operation und der zu erwartenden Erfolge eignet sich eine Darstellung der Situation mit Bildern. Nach der Beratung bleibt jedem Patienten eine gesetzliche Bedenkzeit, in der er in aller Ruhe entscheidet, ob er die Operation durchführen lassen möchte oder nicht.

Da eine Kinnoperation in der Regel als Schönheitsoperation anzusehen ist, bezahlt sie normalerweise nicht die Krankenkasse. In diesem Fall sind die Kosten der Operation ein gewaltiger Faktor bei der Entscheidungsfindung des Patienten. Die Kosten einer Kinn-OP liegen je nach Einzelfall meist zwischen 1000 und 1300 Euro. Lassen Sie sich Zeit, die Preise zu vergleichen, um Ihr eigenes Portemonnaie nicht unnötig zu belasten. Entscheiden Sie bitte nie nach dem Preis alleine, sondern setzen Sie sie in einen Kontrast zur Qualität des Arztes oder der Klinik. Wichtig ist dies vor allem bei günstigen Operationen im Ausland. Mangelnde Qualität bietet eine Möglichkeit, günstigere Preise zu erzielen, bei der Sie mit dem Ergebnis nicht zufrieden sind. Die Risiken und Gefahren einer Operation sind hier bedeutend höher. Es gibt natürlich gute Ärzte im Ausland. Lassen Sie sich Zeit, sich umfassend zu informieren.

Was ist vor der Operation zu beachten?

Es gibt unzählige Dinge, die einen operativen Eingriff negativ beeinflussen oder verkomplizieren können. Nikotin und Alkohol beispielsweise wirken sich negativ auf die Durchblutung aus und einige Medikamente bewirken eine Verdünnung des Bluts. Vereinbaren Sie vor der Operation einen Termin mit Ihrem Arzt und lassen Sie sich beraten, welche Medikamente Sie vor der Operation absetzen oder umstellen sollen. Tun Sie dies bitte nicht eigenständig. Verzichten Sie vierzehn Tage vor der Operation auf Alkohol und Tabak, damit keine Komplikationen während der Operation auftauchen und Sie sich schnell von dem bevorstehenden Eingriff erholen.

Welche Möglichkeiten zur Korrektur des Kinnbereichs stehen zur Verfügung?

Um ein Kinn optisch zu korrigieren, stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Welche die für Sie Richtige ist, entscheidet der Fachmann. Er nimmt beispielsweise einen Kinnaufbau vor, um ein fliehendes Kinn zu korrigieren oder Fett- oder Knochenmasse abbauen, um ein zu großes Kinn optisch kleiner wirken zu lassen. Die meisten Kinnoperationen führt er unter örtlicher Betäubung durch. So ist der Eingriff schonend zum menschlichen Organismus und mit wenigen Risiken verbunden. Auf Wunsch ist natürlich ein Eingriff unter Vollnarkose möglich. Die Kosten hierfür trägt in der Regel der Patient. Es gibt Gründe, die in einigen Fällen gegen einen operativen Eingriff im Kinnbereich sprechen. Einer dieser Gründe ist das vorstehende Kinn bedingt durch einen Überbiss.

Es bietet sich die Möglichkeit, beispielsweise ein fliehendes oder zurückliegendes Kinn „hervorzuholen“, um das optische Erscheinungsfeld des Gesichtsfeldes zu verbessern. Bei dieser Art des Eingriffs gibt es verschiedene Möglichkeiten, die je nach Verträglichkeit und Risiko des einzelnen Patienten individuell zu befürworten sind. Auf die Entscheidung zur Befürwortung einwirkende Faktoren sind zum Beispiel das Risiko durch Allergien oder die Neigung zur Narbenbildung des Patienten.

Eine Möglichkeit zum Aufbau des Kinns ist die Einbringung körpereigenen Materials in die Kinnpartie. Hierdurch gewinnt das Kinn an Masse, was beispielsweise bei einem zu kleinen oder zurückliegenden Kinn vorteilhaft ist. Ungleichmäßig geformte Kinnpartien lassen sich auf diese Weise korrigieren und einzelne Partien wie die Kinnspitze hervorheben. Als Füllstoff eignen sich verschiedene Materialien wie zuvor an einer anderen Stelle des Körpers entnommene Knochenstückchen. Diese stammen in den meisten Fällen aus dem Beckenbereich. Für die Entnahme der Knochen- oder Knorpelstückchen aus dem Beckenbereich ist eine zweite Operation nötig. Dies erhöht das Operationsrisiko und senkt das Risiko für entstehende Allergien. Körperfremde Füllstoffe, die keine zweite Operation nötig machen und gut verträglich sind, sind Silikon oder Sojaöl. Aufgrund anderer Nachteile setzen Operateure sie in Ausnahmefällen ein.

Wie verläuft eine Kinnoperation?

Um das Kinn operativ zu korrigieren, nimmt der Operateur zunächst einen kleinen Schnitt im Kinnbereich vor. Dieser erfolgt von innen durch den Mundraum, um eine Narbenbildung zu minimieren oder zu vermeiden. Anschließend setzt der Operateur eine Gewebetasche, in die er das Füllmaterial einsetzt. Hier ist es wichtig, dass das Füllmaterial anschließend festsitzt und gut mit dem umliegenden Gewebe verwächst.

Es gibt vielfältige Möglichkeiten für einen Eingriff im Kinnbereich. Effektiv und gleichzeitig weniger verbreitet ist die Spaltung des unteren Kieferknochens. Hier verschafft sich der Operateur durch einen Schnitt im Kinninneren einen Zugang zum Kieferknochen. Der Operateur spaltet diesen anschließend in seinem unteren Bereich und zieht ihn dann nach vorne, um beispielsweise ein zu weit hinten liegendes Kinn optisch zu korrigieren. Ein eingesetzter Metallsteg fixiert anschließend den Kieferknochen und gibt ihm festen Halt. Anschließend schließt der Operateur die Wunde und setzt einen Verband auf, damit die Wunde gut verheilt.

Wie lässt sich die Größe eines Kinns verändern?

Um ein Kinn optisch zu verkleinern, bieten sich verschiedene Methoden an. Eine einfache Methode stellt hier die Liposuktion dar. Hierbei saugt der Operateur Fettzellen aus dem Kinnbereich ab. Beispielsweise ein unerwünschtes Doppelkinn lässt sich auf diese Weise gut korrigieren. Überschüssige Fettzellen lassen sich auf unterschiedliche Weise absaugen. Die meisten verlaufen weitestgehend ohne Komplikationen und ohne große Narben zu hinterlassen. Es bietet sich an, überschüssige Haut mit zu entfernen. Hier ist es nötig, dass der Operateur kleine Einschnitte vornimmt, die er anschließend vernähen muss.

In dem Fall, dass eine Fettabsaugung alleine nicht die erwünschten Resultate bewirkt, besteht die Möglichkeit, einen kleinen Teil des Kieferknochens zu entfernen. Dies geschieht meist durch den Mundraum, sodass anschließend keine äußerlichen Narben erkennbar sind.

Welche Risiken und Komplikationen gibt es? Was ist nach der Operation zu beachten?

Eine Kinnoperation wirkt sich auf den Mund- und den Kieferbereich aus. So verspüren die meisten Patienten nach einer Kinnoperation eine Beeinträchtigung im Mundbereich, die sich zum Beispiel bei der Aufnahme von Nahrung bemerkbar macht. Hier ist es notwendig, für die Dauer von bis zu vierzehn Tage auf feste Nahrung zu verzichten. Anbieten tun sich stattdessen alternative Nahrungsmittel wie Suppe oder Brei. Dies ist notwendig, um Erscheinungen wie Schmerzen und Entzündungen im Mundbereich zu vermeiden. Auf Sport sollten Sie verzichten, um starke Blutungen und ein damit verbundenes Aufplatzen der Narbe zu verhindern. Wichtig ist es, die Operationsstelle an den Tagen nach dem Eingriff gut zu kühlen. So vermeiden Sie das Risiko starker Schwellungen. Kaufen Sie hierfür Kühlakkus in der Apotheke und halten Sie sich die Tage nach dem Eingriff frei von wichtigen Terminen oder ähnlichem.

Achten Sie auf die richtige Mundhygiene

Da das Kinn in der Nähe des Mundbereichs liegt, besteht das Risiko, dass Bakterien und Keime aus dem Mund in den Kinnbereich übersiedeln und dort eine Entzündung hervorrufen. Benutzen Sie aus diesem Grund zur Vorsorge desinfizierende Mundspülungen wie Sie sie in der Apotheke bekommen. Reinigen Sie regelmäßig Ihre Zähne. Geben Sie acht, dass Sie die Stellen, die in der Nähe des Operationsbereichs liegen dabei nicht mit viel Druck behandeln. So vermeiden Sie größere Komplikationen.

Alles in allem ist das Risiko bei einer Operation des Kinnbereichs überschaubar. Deshalb zählt die Kinnoperation nicht zu den risikoreichen Eingriffen. Das Restrisiko bleibt bestehen. Es besteht zum Beispiel die Gefahr, dass der Operateur einen Nervenstrang verletzt. Eine Taubheit der Lippe oder der Kinnpartie ist hier ein mögliches Risiko. Es besteht ein gewisses Risiko, dass die entstandenen Wunden im Nachhinein wuchern und wulstige Narben entstehen. Der Fachmann nennt diese Keloide. Dauerhafte Schäden treten in der Regel nicht auf. In der Regel erholt sich die Mund- und Kinnregion schnell von dem vorgenommenen Eingriff und Sie freuen sich bald über eine gelungene Operation und ein besseres Aussehen, verbunden mit einem höheren Selbstbewusstsein, freuen.