Implantate mit Kochsalzlösung

Stokkete/shutterstock.com

Implantate mit Kochsalzlösung – Die Alternative zu Silikon Implantate

Viele Frauen finden ihre Brust zu klein und erfüllen sich durch eine Schönheitsoperation den Wunsch vom Traumbusen. Für die Brustimplantate stehen unterschiedliche Ausführungen zur Verfügung, die jeweils Vor- und Nachteile haben. Frauen, die das gesundheitliche Risiko beim Auslaufen eines Implantates ausschließen möchten, wählen eine Füllung aus Kochsalzlösung.

Brustimplantate für einen Traumbusen

Immer mehr Frauen wünschen sich einen größeren, kräftigeren Busen. Eine Brustvergrößerung macht den Traum von der perfekten Brust für viele wahr. Bei der Operation kann zwischen verschiedenen Implantatfüllungen gewählt werden. Weltweit gibt es verschiedene Hersteller und Brustimplantate, sie unterscheiden sich in der Größe, Form, Qualität und vom Inhalt her. Jede Patientin sollte mit den Eigenschaften der unterschiedlichen Implantate vertraut sein und vor allem auf die Qualität achten. Erst dann kann die Entscheidung über die Wahl des Materials fallen.

Kochsalzlösung für die Brustimplantate?

Im Grunde sind es zwei Haupttypen, Silikon- und Kochsalzimplantate, die bei einer Brustoperation Verwendung finden. Eine Mischung aus beidem ist ebenfalls möglich, allerdings kommt dies selten zur Anwendung. Kochsalzimplantate enthalten eine sterile Salzwasserlösung. In Europa wird nur jede zehnte Brustvergrößerung mit einem Kochsalz-Implantat durchgeführt, in den USA liegt der Marktanteil bei fünfzig Prozent. Gegenüber Silikonimplantaten sind sie weitaus weniger gesundheitsschädlich. Vor allem Frauen, die das Auslaufen des Implantates durch einen Defekt oder eine Beschädigung befürchten, greifen bei der Brustvergrößerung zum Implantat mit Kochsalzlösung.

Vor- und Nachteile der Kochsalzlösung

Dabei müssen sie hinnehmen, dass diese Brustimplantate gegenüber Silikonimplantaten leicht unnatürlich erscheinen und ein ebensolches Tastgefühl aufweisen. Die Füllung gleicht dem des natürlichen Brustgewebes nicht. Dies ist vor allem bei Frauen mit wenig eigenem Brustgewebe von Bedeutung. Frauen mit ausreichend eigenem Brustgewebe erhalten ein fast ebenso natürliches Ergebnis. Gluckergeräusche und unstabile Formen sind die Klischeebilder, inzwischen wurden an diesen Brustkissen jedoch deutliche Verbesserungen vorgenommen. Weitere Vorteile sind der kleinere Hautschnitt, flexible Brustimplanate sowie der niedrigere Preis gegenüber Silikonfüllungen. Zudem wird beim Auslaufen eines mit Kochsalzlösung gefüllten Implantats die Lösung durch den Körper transportiert und über die Harnwege ausgeschieden. Allerdings wäre ein Formverlust die Folge und ein Austausch des Implantates erforderlich.

Einbringen der Kochsalzimplantate

Bei der Operation werden die Implantate für die Kochsalzlösung meist im aufgerollten Zustand eingesetzt. Erst danach werden sie befüllt, dadurch sind die Narben kleiner als bei Silikonimplantaten. Eine weitere Variante ist ein sogenannter Gewebeexpander, mit dem die Haut der Brust nach und nach mit der Lösung aus Kochsalz befüllt wird. Dies so lange, bis die gewünschte Ausdehnung der Brust erreicht ist. Im Gegensatz zu Silikonimplantaten sind Brustimplantate mit Kochsalzlösung mehr vom Zerplatzen betroffen, die Haltbarkeit ist kürzer als bei Implantaten aus Silikon.