Faltenbehandlung

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Olena Yakobchuk/Shutterstock.com

Faltenbehandlung und Faltenunterspritzung

Informationen zur  Behandlung der Schönheitsoperation bzw. Beauty OP wie Gefahren, Arzt, Kosten, Preis, Informationen, Vorher Nachher, Nebenwirkungen und Erfahrungsberichte

Falten gehören zum Lauf der Welt. Sie bedeuten fast immer eine starke Veränderung des äußeren Erscheinungsbildes, egal ob kleine Fältchen im Gesicht, sogenannte Mimikfältchen die durch permanentes Anspannen bestimmter Muskeln im Gesicht zum Vorschein kommen, oder völlig normale altersbedingte Falten. Diese können nicht nur im Gesicht auftauchen. Es kann durchaus auch an Gelenken, Knien, dem Hals oder auch an den Ellenbogen zu Falten kommen, auch im jüngeren Alter, wenn man zum Beispiel durch eine Diät stark an Gewicht verloren hat.

Sind die Falten dann erst einmal da bekommt man sie leider auch nicht wieder weg, weder durch eine grundlegende Umstellung der Ernährung noch durch entsprechende körperliche Übungen im Sport.

Die so oft in der Werbung angepriesenen Cremes wirken in der Regel nicht nachhaltig sondern dienen eher als vorbeugende Maßnahme. Lediglich bei Fältchen die klein und für den fremden Beobachter kaum zu sehen sind können solche Cremes auch nachhaltig Wirkung zeigen. Doch kein Grund zum Verzweifeln: Heutzutage gibt es unendlich viele Möglichkeiten um den Falten ganz individuell den Kampf anzusagen. Für beinahe jede Falte und jede individuelle Vorliebe gibt es eine passende Behandlungsmethode. Das geht von der Behandlung mit Botox (vor allem bei Mimikfalten) über Laser- und Skalpellbehandlungen bis letztlich zum besonders schonenden Biofacelifting.

Wenn man sich für eine Faltenbehandlung entschieden hat, sollte man genügend Zeit investieren um sich den richtigen Fachmann herauszusuchen, denn neben den Kosten für eine solche Behandlung gibt es auch Unterschiede bei den einzelnen Methoden, die beachtet werden sollten.

Um etwaige Risiken, die beispielsweise bei einer Laserbehandlung auftreten können oder durch Allergien auf gewisse Materialien, die zum unterspritzen genommen werden, hervorgerufen werden können auszuschließen und zu minimieren, sollte vor einer Faltenbehandlung unbedingt mit dem Hausarzt ein klärendes Gespräch geführt werden.

Welche Arzt oder Klinik ?

Um herauszufinden wo man die Behandlung am besten durchführen kann halten die Berufsverbände einige Adressen bereit. Was man bei der Suche nicht versäumen sollte ist, im Internet zu vergleichen, wenn man sich nicht für einen Arzt oder Experten entscheiden kann. Dort kann man diskutieren und Erfahrungen über Behandlung, Arzt und Nachsorge austauchen. Informieren sollte man sich vor allem über die fachliche Ausbildung des Behandelnden und über die Menge an Behandlungen, die er bereits erfolgreich durchgeführt hat. Wie in jedem anderen Bereich auch kann man davon ausgehen, je mehr Erfahrung der Arzt oder Experte hat desto geringer ist das Risiko das Komplikationen auftreten.

Was bei kleineren Faltenbehandlungen noch ein Kosmetiker oder eine Kosmetikerin machen kann muss bei größeren Eingriffen auf jeden Fall durch einen Arzt durchgeführt werden. Dazu gehört zum Beispiel ein Facelifting, das operativ vollzogen wird. Kliniken für solche Schönheitseingriffe können Sie in nahezu allen wichtigen Städten Deutschlands, wie beispielsweise München, Köln, Frankfurt oder Berlin finden. Auch in Dresden und Leipzig werden Sie auf der Suche nach einer Fachklinik fündig werden.

Doch nicht nur im Inland werden Faltenbehandlungen angeboten. Viele Patienten entscheiden sich mittlerweile auch für Behandlungen im Ausland. Dabei zieht es sie oft in Länder wie Tschechien, Ungarn oder Polen. Auf Mallorca hingegen findet sich zum Beispiel auch eine deutsche Klinik. So hat man als Patient die Möglichkeit das Angenehme, wie den Urlaub und die Erholung, mit dem Nützlichen, der Faltenbehandlung, zu verbinden. Das eigentliche Zugpferd, sich für eine Behandlung im Ausland zu entscheiden sind jedoch meist die auf den ersten Blick deutlich geringeren Kosten. Bedenken sollte man dabei allerdings dass die Nebenkosten, wie Übernachtungen, Nachbehandlungen und auch An- und Abreise, oft nicht in diesem Preis enthalten sind.

Wenn allerdings der Gesamtpreis stimmt spricht in der Regel nichts dagegen eine Faltenbehandlung auch im Ausland durchführen zu lassen. Umso besser wenn man bereits im Grenznahen Gebiet wohnt und der Weg zum behandelnden Arzt wegen der Nachsorgeuntersuchungen nicht so weit ist. Was man auf jeden Fall vor einer solchen Entscheidung prüfen sollte, sind die hygienischen Bedingungen und wie es mit Hilfe und rechtlichem Beistand im Falle von Komplikationen aussieht.

Laserbehandlung

Eine Methode der Faltenglättung, welche auch von Kosmetikern, Dermatologen oder Fachärzten ausgeführt werden darf, ist zum Beispiel die Behandlung mit einem Laser. Diese zählt zu den schonenden Varianten. Um auch hier mögliche Komplikationen zu vermeiden sollte bei der Entscheidung sowohl die Erfahrung des Fachexperten als auch die Qualifikation eine große Rolle spielen.

Gerade für oberflächlich liegende Fältchen eignet sich die Laser-Methode besonders. In Fachkreisen wird sie auch „Kosmetik Facelift“ genannt, mit dem richtigen Facelifting im Rahmen einer Operation hat diese Methode jedoch nichts gemeinsam. Vorrangig werden heute schonende CO2-Laser verwendet, die mit Lichtstrahlen, die auf spezielle Art gepulst sind, die erste Hautschicht und damit auch Unregelmäßigkeiten wie zum Beispiel Fältchen, entfernen. Das bedeutet, nach der Behandlung ist der Patient nicht nur die Fältchen los, sondern die Haut wirkt einfach wieder jünger.

Je nachdem wie groß der Aufwand bei dieser Methode ist liegen die Kosten in einem Bereich von 500 bis 2.000 Euro.

Behandlung mit dem Liquid Lifting

Als Folge des natürlichen Prozesses des Alterns lässt das junge Aussehen der Haut, die sich straff und fest übers Gesicht spannt, im Laufe der Zeit nach. Um unschöne Falten zu beseitigen oder die Gesichtsform wieder schön zu formen gibt es die Polymilchsäure Sculptra(TM). Diese strafft und glättet die Bereiche im Gesicht die damit behandelt wurden, da Sculptra(TM) in den tieferliegenden Schichten der Haut arbeitet. Im Gegensatz zur Hyaluronsäure dient dieses Produkt für ganze Areale als Volumengeber und unterfüttert nicht nur einzelne Falten. Seit mehr als 25 Jahren wird Polymilchsäure in der Chirurgie eingesetzt. Man nutzt sie, um beispielsweise Falten, die sehr tief sind, zwischen Mund und Nase zu korrigieren oder als Volumengeber für die untere Gesichtshälfte, zum Beispiel bei Hohlwangen oder Narben. Der Vorteil bei der Behandlung mit Sculptra(TM) ist, dass im Voraus ein Allergietest unnötig ist, da dieses Produkt keinen tierischen Ursprung hat. Es ist gut verträglich und hält lange, da es natürlich und langsam vom Körper abgebaut wird. Bei einigen Patienten, so zeigen Studien, hält die Wirkung 2 Jahre und darüber an. Die Wirkung wird in der Regel erst zeitverzögert nach ungefähr 6 bis 8 Wochen sichtbar, wobei nach der anfänglichen Verbesserung gleich zu Beginn der Behandlung die Falten erst einmal wieder tiefer werden. In den meisten Fällen ist es empfehlenswert 2 Behandlungen in einem Abstand von 2 bis 5 Wochen durchzuführen. Damit Sie bei der Faltenbehandlung ein besonders gutes Ergebnis erzielen, kann man Sculptra(TM) beispielsweise auch mit Hyaluronsäure kombinieren oder mit Botox vorbehandeln.

Behandlung Tiefer Falten

Behandlungen, bei welchen der Haut verschiedene Materialien gespritzt werden nennt man als Oberbegriff auch „Faltenunterspritzung“. Hierbei gibt es unter anderem die Tunneltechnik wo die Injektion direkt im Faltenkanal durchgeführt wird. Hierbei ist es individuell unterschiedlich und vom Behandlungserfolg abhängig wie viele Spritzen der Patient benötigt.

Bei der Faltenunterspritzung unterscheidet man zwei Behandlungsansätze: Da ist zum ersten der Ansatz, die Falten mit Botox zu unterspritzen und zum zweiten der Ansatz, bestimmte Füllmaterialien zu spritzen. Bei der Faltenunterspritzung ist es wichtig zu wissen, dass Kosmetiker diese Behandlung nicht ausführen dürfen. Lediglich Ärzte und Heilpraktiker sind dazu befähigt, da zumindest eine Ausbildung in Heilkunde vorliegen muss.

Botox

Bei Menschen, die besonders unter hartnäckigen Mimikfalten (z.B. Zornfalten, Falten rund um Augen und Mund, …) leiden eignet sich vor allem die Behandlung mit Botox. Botox steht hierbei als Abkürzung für Botulinumtoxin- A, eigentlich ein Nervengift das durch Bakterien hergestellt wird und sogar in Lebensmitteln, die verdorben sind, vorkommen kann. Die Wirkungsweise dieses Giftes besteht in erster Linie darin, eine Lähmung in den Muskeln hervorzurufen. Dies ist in großen Mengen natürlich mehr als gefährlich, doch um damit lästige Falten zu behandeln ist es unverzichtbar. Dabei wird es in winzigen Dosen einer medizinischen Reinigung unterzogen und so aufbereitet, dass die Injektionen in der behandelten Gesichtspartie zuverlässig wirken. Auch hier sorgt das sogenannte Nervengift dafür, dass die Muskeln des Gesichts erschlaffen, die vorher ohne Pause angespannt gewesen sind und somit für die Bildung der Falten rund um Augen, Nase und Mund gesorgt haben. Hier in Deutschland muss man bei einer Behandlung mit Botox ungefähr mit einem Betrag von 250 bis 400 Euro rechnen. Das Ergebnis hält letztendlich nur wenige Monate, da das Botox durch den Körper natürlich wieder abgebaut wird. Hier muss man entsprechend mit neuen Spritzen nachhelfen.

Behandlung mit Füllmaterialien

Bei dieser Art der Faltenbehandlung ist es das Ziel, die Faltentunnel mit verschiedenen Materialien „aufzupolstern“. Hierbei stehen sowohl natürliche Substanzen, als auch Substanzen, die künstlich hergestellt wurden, zur Verfügung. Beide haben verschiedene Vor- aber auch Nachteile. Natürliche Substanzen sind beispielsweise mit weniger Risiko verbunden und somit gerade für skeptischere und ängstlichere Patienten geeignet, während die künstlich hergestellten Substanzen mit einer längeren Haltbarkeit und somit dauerhafteren Ergebnissen aufwarten können. Im Normalfall muss hier auch weniger mit erneuten Sitzungen gearbeitet werden.

Zu den natürlichen Substanzen gehört beispielsweise Kollagen. Kollagen ist für den menschlichen Organismus kein Fremdkörper, da es bereits in Form eines Eiweißbausteins im Bindegewebe vorkommt. Es ist besonders für die Elastizität der Haut entscheidend. Durch moderne und neue Verfahren zur Aufbereitung des Kollagens kann die Behandlung damit heute allergiefrei vorgenommen werden. Im Gegensatz dazu hatte das Kollagen in den Anfängen der Faltenbehandlung meist seinen Ursprung im Tierischen. Dadurch, dass es sich heutzutage bei der Behandlung um eine Substanz handelt, die körpereigen ist, wird sie allerdings verstoffwechselt. Dies bedeutet, dass sie nach einer Zeit von etwa 10 bis 12 Monaten wieder abgebaut ist und die Behandlung dann erneut durchgeführt werden muss.

Auch Hyaluronsäure ist eine Substanz, die im menschlichen Organismus zu finden ist und in früheren Zeiten tierischen Ursprungs verwendet wurde. Heute zählt sie mittlerweile zu den Füllmaterialien in der Faltenbehandlung, die am meisten bevorzugt werden. Sie wird aus dem Stoffwechsel von entsprechenden Bakterien gewonnen. Auch hier wird die Substanz vom Körper bereits nach einer kurzen Zeit (max. 6 Monate) vom Körper abgebaut. Daher nutzt man hier ein bestimmtes Spritzverfahren: Man versucht den Abbau der Hyaluronsäure stetig zu verlangsamen indem man die einzelnen Spritzen in bestimmten Abständen gibt und dann mehrmals in ebenfalls bestimmten Abständen wiederholt. Somit besteht die Möglichkeit auch langfristige Erfolge zu sichern.

Eine deutlich teurere und aufwändigere Variante der natürlichen Faltenunterspritzung die noch dazu sehr schonend ist, ist die Variante mit Eigenfett. Das ist besonders dann sinnvoll, wenn sich der Patient sowieso mit dem Gedanken einer Fettabsaugung trägt. So kann an dieser Stelle beides miteinander verbunden werden. Wichtig ist, dass die Fettzellen vorbereitend entnommen werden. Möglichkeiten für solche Entnahmestellen sind zum Beispiel der Po, die Hüfte oder der Bauch. Das Fett, das hier entnommen wurde wird dann für die Spritze präpariert und vorbereitet. Dies erfolgt in einer Zentrifuge. Erst wenn das erfolgt ist kann mit der Faltenbehandlung begonnen werden. Da das Eigenfett in der Regel im Vergleich zu den anderen natürlichen und körpereigenen Substanzen noch schneller abgebaut wird stehen die hohen Kosten oft im Gegensatz zu dem Behandlungserfolg. Für eine Behandlung muss man hier mit etwa 1.000 Euro rechnen.

Eine weitere Möglichkeit ist es beispielsweise auch, das entnommene und auch aufbereitete Fett für spätere Folgebehandlungen beim Arzt aufbewahren zu lassen.

Eine Verbindung zwischen dauerhafter und fast-dauerhafter Faltenunterspritzung stellt ein verhältnismäßig neues Material namens Beautical dar.

Dieses bleibt ungefähr zwischen 2 und 4 Jahren an den entsprechenden Gesichtspartien und wird somit wesentlich langsamer abgebaut als die weiter oben beschriebenen natürlichen Substanzen. Dieses Material besteht aus einem besonderen Gel, welches wiederum aus Polyacrylamid besteht. Es wird auch für länger beständige Füllsubstanzen verwendet. Wichtig ist, dass dieses Präparat so aufbereitet wurde, dass es trotz allem biologisch abgebaut werden kann, wenn auch deutlich langsamer.

Besonders geeignet ist die Behandlung mit Beautical für die Patienten, die keine häufigen Sitzungen oder Nachbehandlungen haben möchten und gleichzeitig den Risiken einer auf Dauer ausgerichteten Aufpolsterung entfliehen möchten.

Unter den Namen Dermalive, Bio Alcamid oder Artecoll sind beispielsweise einige permanente Füllmaterialien bekannt. Diese sind vor allem für die Behandlung von tieferen Falten, wie zum Beispiel Mimikfalten um den Mund, geeignet. Die Substanzen dieser Präparate bestehen aus kleinen Kunststoffkügelchen welche von anderen besonderen Materialien umfasst sind. Dadurch ist gewährleistet, dass das Material immer in der Ausgangsform bleibt. Von einem Fachmann verwendet, lassen sich auf diesem Wege besonders tolle Ergebnisse erreichen. Dabei kann die Masse, ähnlich eines Gels, auch tiefe Faltentunnel nahezu auffüllen und bleibt dabei dennoch immer in Form. Werden die oben genannten permanenten Füllmaterialien jedoch an Stellen injiziert, wo sie nicht hingehören, dann bleiben sie dort auch dauerhaft bestehen. Hat man sich aber einen Arzt mit entsprechender fachlicher Erfahrung ausgesucht ist dieses Risiko jedoch sehr gering. Da bei der Nutzung von Artecoll die Ummantelung des Materials aus tierischem Kollagen besteht sollte man hier vorher unbedingt einen Allergietest machen. Pro Spritze oder Sitzung liegen die zu erwartenden Kosten hier ungefähr zwischen 150 und 400 Euro. Das ist abhängig vom gewählten Füllmaterial (eine Ausnahme bildet hier das Eigenfett). Sollten mehrere Sitzungen bereits im Voraus zu erwarten sein, dann gibt es oft auch die Möglichkeit von Pauschalen.

Das Gesichtslifting

Wenn Patienten keine Angst oder keine Probleme mit einer Operation haben und sich die Haut an mehreren Stellen glatter und ebenmäßiger wünschen, dann bietet sich für diese ein so genanntes Facelifting an. Dieses wird auch Facelift oder Gesichtslifting genannt. Werden alle vorherig beschriebenen Injektionen mit punktueller Wirkung durchgeführt so ist beim Facelifting das Gegenteil der Fall. Hier wird eine richtige Operation durchgeführt, unter Vollnarkose und entsprechend auch mit höheren Risiken. So etwas will also im Voraus gut bedacht werden. Allerdings gibt es auch Punkte die dafür sprechen, so ist zum Beispiel der dauerhafte Erfolg gesichert und die Haut ist neben der Freiheit von Falten auch im Allgemeinen glatter und straffer.

Eine solche Operation darf in jedem Fall nur von entsprechenden Fachärzten für ästhetische bzw. plastische Chirurgie durchgeführt werden. Um eine Entscheidung zu treffen hat der Deutsche Dachverband DGPRÄC ein Qualitätssiegel ausgestellt, das Fachärzte mit einer Erfahrung von zumindest 600 Operationen kennzeichnet.

Nach einem erfolgten Aufklärungsgespräch hat der Patient noch eine Frist von 2 Wochen um sich zu entscheiden ob der Eingriff tatsächlich durchgeführt werden soll. Vor Ablauf der 2-Wochen-Frist darf eine solche Operation auch nicht erfolgen.

Es gibt beim sogenannten Gesichtslifting unterschiedliche Schnitttechniken. Diese sind abhängig vom jeweiligen Ziel der Behandlung und der Ausgangssituation des Patienten. So kann beispielsweise das Minilift, auch Mittelgesichtslift, unter örtlicher Betäubung erfolgen. Hierbei wird lediglich ein kleiner Schnitt am unteren Augenlid durchgeführt. Wenn es sich um Falten auf Höhe der Stirn handelt, dann werden die Schnitte direkt am Haaransatz gesetzt. Eine Schnittführung hinter oder auch vor dem Ohr hat man beim unteren Facelifting.

Ein aufwändigerer Eingriff, mit einem Schnitt zwischen dem Ohr und dem Haaransatz, ist das komplette Facelifting, welches den Bereich von der Stirn bis zum Hals umfasst. Hierbei erfolgt eine Abtrennung der Haut vom darunterliegenden Gewebe und der Muskelmasse um dann anschließend gestrafft und wieder vernäht zu werden. Als Ergebnis werden die Falten und auch der Rest der entsprechenden Gesichtspartie quasi straff gezogen und erzeugen so ein glattes Erscheinungsbild. Überschüssiges Gewebe und überschüssige Haut können bei diesem Eingriff gleich mit entfernt werden. Bei den Kosten erlebt man als Patient starke Schwankungen. Sie können, je nach Operation, in einem Bereich zwischen 1.500 und 8.000 Euro liegen.

Bio Facelifting – Sanft und Schonend

In einigen Praxen wird den Patienten auch die Möglichkeit der biologischen Faltenglättung angeboten. Für tiefe Falten ist diese Variante jedoch nicht unbedingt geeignet, sondern eher für kleine und feine Fältchen. Bei dieser Methode werden ca. 50 Spritzen, befüllt mit einer bioaktiven Substanz, in die Haut des Gesichtes gespritzt. Es handelt sich dabei um eine Lösung, welche die natürliche Regeneration der Haut und auch die Zellteilung anregen soll. Bei zum Beispiel altersbedingten ersten Fältchen kann bereits nach der dritten Sitzung ein Erfolg zu sehen sein. Die Kosten für diese Form der Faltenbehandlung liegen bei ca. 1.500 Euro, wobei es sich hier meist um einen Pauschalpreis handelt, da die komplette Behandlung ungefähr 10 Sitzungen umfasst.