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Julia Luzgareva/shutterstock.com

Schönheitsoperationen am Bauch: Fettabsaugung und Bauchstraffung

Informationen zur  Behandlung der Schönheitsoperation bzw. Beauty OP wie Gefahren, Arzt, Kosten, Preis, Informationen, Vorher Nachher, Nebenwirkungen und Erfahrungsberichte

Ein Viertel der Bevölkerung unterzieht sich einer Schönheitsoperation. Die Gründe dafür können ganz unterschiedlicher Natur sein.

Der Bauch vom menschlichen Körper wird nicht umsonst als unser Gehirn bezeichnet. Das liegt zum einen daran, weil dieser sich genau in der Mitte des Körpers befindet und zum anderen, fällen wir damit alle Entscheidungen. Nicht zu Letzt entscheiden wir aus dem Bauch heraus, ob wir einen Menschen sympathisch finden oder eben nicht.

Genau aus diesem Grund fühlen wir uns unwohl, wenn schlaffe Haut oder überschüssiges Fettgewebe den Bauch belagert. Demzufolge nehmen Schönheitsoperationen am Bauch in der heutigen Zeit immer mehr zu. Dabei spielt es keine Rolle mehr, ob die Frauen oder Männer sich für diese Schönheitsoparation entscheiden. Hinzu kommt, dass das Alter dabei auch immer mehr eine untergeordnete Rolle spielt. Schönheitsoperationen am Bauch werden in der Regel gewünscht, weil nach einer Gewichtsabnahme, das Fett nicht mehr anders zu Leibe gerückt werden kann. Bei den Herren der Schöpfung kommt hinzu, dass die unschönen Bauchpartien nicht mehr durch eine Diät zu verkleinern sind. Darüber hinaus schlägt sich das Alter zuerst am Bauch nieder. Das bedeutet, wenn die Elastizität der gesamten Haut nachlässt, kann die Spannkraft nur noch durch einen operativen kosmetischen Eingriff stabilisiert werden. Somit wird die Körpermitte wieder ansehbar und unser Selbstwertgefühl steigt ins Unermessliche.

Eine Fettabsaugung – ist kein Heilmittel für alles

Eine Fettabsaugung am Bauch sollte in erster Linie nur dann durchgeführt werden, wenn der Patient die letzten kleinen Pfunde nach einer Gewichtsreduzierung nicht los wird. Wichtig dabei ist, dass die plastische Chirurgie hierbei keine Wunder bewirken kann und auch nicht möchte. Durch solch einen Eingriff können nur wenige Liter Fett beziehungsweise Kilos Fett abgesaugt werden. Das heißt, ein seriöser Facharzt sollte Sie darauf hinweisen, dass das Abnehmen, egal an welcher Körperpartie die oberste Priorität sein sollte. Darüber hinaus sollte das Gesamtbild des Patienten im Vordergrund stehen. Bedeutet, die komplette Bauchpartie, sollte eine Einheit ergeben. Deshalb ist es ratsam, wenn auch Partien mit einbezogen werden, die eigentlich nicht nötig sind. So kann der Arzt Unregelmäßigkeiten viel besser ausgleichen.

Fettabsaugung – welche Methoden gibt es?

Bei der Liposuktion, also der Fettabsaugung, können drei verschiedene OP-Varianten zum Tragen kommen. Alle Methoden haben aber eine Gemeinsamkeit. Diese besteht darin, dass die zu behandelnde Stelle angezeichnet wird. Anschließend bekommt der Patient oder die Patientin eine Mischung aus lokalem Anästhetikum und Kochsalzlösung gespritzt. Dadurch werden gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen, wenn man es so salopp aussprechen möchte. Das bedeutet, die Bauchpartie vom Patienten wird betäubt und zusätzlich verhindert, dass, das Gewebe blutet. Des Weiteren werden die Fettzellen dadurch flüssiger. Somit können diese später einfach aus dem Körper gesaugt werden. Um alle Fettzellen zu erwischen, schneidet der Facharzt in den Hautfalten ein. Dadurch wird sichergestellt, dass die Einschnitte später kaum sichtbar sind, beiziehungsweise gänzlich wegfallen.

Bei den beiden anderen Methoden zur Fettabsaugung kommen ein spezielles Vibrationsgerät und der Ultraschall zum Einsatz. Durch diese Methode wird ein zusätzlicher Druck auf die Fettzellen ausgeübt, die Folge ist, die Fettzellen lassen sich leichter und besser entfernen. Diese Methode kommt aber nur zum Einsatz, wenn der Patient sehr festes Fettgewebe hat, welches zusätzlich mit den umliegenden Bindegeweben verbunden ist. Das herkömmliche Verfahren des Absaugens würde hierbei nicht greifen.

Bei einer größeren Fettabsaugung wird in der Regel gleichzeitig eine Bauchstraffung durchgeführt. Wobei man sagen muss, eine Bauchstraffung kann auch einzeln erfolgen. Das erfolgt in der Regel dann, wenn der Patient kaum noch Fettpölsterchen hat, jedoch zuviel überschüssige Haut. Auslöser für eine Bauchstraffung ist eigentlich immer, eine vorangegangene Diät, aber auch eine Schwangerschaft. Einfacher ausgedrückt könnte man sagen, eine Bauchstraffung ist immer dann angebracht, wenn viel überschüssige Haut übrig geblieben ist.

Eine Bauchstraffung, medizinisch auch Bauchdeckenplastik genannt, erfolgt immer unter einer Vollnarkose, da der Eingriff von größerer Natur ist. Dadurch, dass die Ausgangsposition immer unterschiedlich ist, stehen dem Facharzt verschiedenen Schnittechinken zur Verfügung. Wenn möglich, schneidet der Arzt dann immer oberhalb der Scham. Das liegt daran, weil dort der Schnitt später nicht mehr zu sehen ist. Leider kann es aber auch vorkommen, dass mehrere Schnitte getätigt werden müssen. Um dann letztendlich die Bauchstraffung durchführen zu können, muss der Arzt erst die Haut und das Gewebe von den unterliegenden Bauchmuskeln lösen. Dann können erst die überschüssigen Hautpartien entfernt werden.

Die Nachsorge

Ganz wichtig bei einer Bauchstraffung ist die Nachsorgeuntersuchung. Das bedeutet, bevor, die Nähte völlig geschlossen werden können, muss erst noch ein Drainageröhrchen gelegt werden. Dies dient zur eventuellen Aufnahme von Blut und Wundflüssigkeit. Nach kurzer Zeit wird das wider entfernt.

Behandlungsdauer

Für die Umbilicoplastik, auch Bauchnabelkorrektur genannt, plant der Arzt einen Zeitraum von 30 Minuten bis 1,5 Stunden ein. Wird gleichzeitig eine Buchdeckenstraffung durchgeführt, dauert der Eingriff wesentlicher länger. Bei solch einer OP genügt eine lokale Betäubung. Eine Vollnarkose würde für den Patienten weitere Kosten und Risiken verursachen.