Augenlaser Behandlung

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Robert Przybysz/shutterstock.com

Augenlaser Behandlung in der Klinik und im Augenlaserzentrum: LASEK / LASIK

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Augenlaserbehandlungen werden immer beliebter. Die Anzahl der Menschen steigt, ob alt oder jung, Mann oder Frau, die auf die Dauer auf Sehhilfen wie Kontaktlinsen und Brille verzichten wollen. Jedoch ist das Gebiet der Refraktiven-Chirurgie überhaupt keinesfalls so neu. Schon seit einigen Jahrzehnten nimmt man operative Eingriffe vor, die beim Auge eine Fehlsichtigkeit korrigieren. Zum behandelbaren Problem sowie Fehlsichtigkeiten gehören beispielsweise Myopie (Kurzsichtigkeit), Hypermetropie (Weitsichtigkeit), Astigmatismus und Hornhautverkrümmung (Stabsichtigkeit), jedoch ebenso Grüner und Grauer Star. Die verschiedenartigsten Operationsmethoden haben früher wie heute das gleiche Ziel verfolgt: Einen bestimmten Teil der Hornhaut dementsprechend abzuschleifen bzw. abzutragen, dass die Lichtbrechung erneut komplett hergestellt ist, damit der Patient annähernd seine ganze Sehkraft wieder erhält.

Durch die Augenchirurgie wurden die Behandlungsmethoden immer mehr verbessert und modifiziert. Schon 1886 griff man hierbei zum ersten Mal ebenso entsprechend auf den Einsatz dieser Laserenergie zurück. Seit dieser Zeit hat sich fast weltweit die Augenlaserbehandlung als gängigstes Behandlungsverfahren durchgesetzt. Diese kann für zahlreiche Fehlsichtigkeiten, kaum oder überhaupt nicht für Grauen oder Grünen Star genutzt werden. Was vorteilhaft ist: Im Vergleich zu alten Methoden, bei denen man mit Schnitten und Skalpell arbeitete, ist es möglich, bei der Augenlaseroperation zumindest zum Teil auf solche zu verzichten. Stattdessen trägt man die Hornhaut durch einen medizinischen Laserstrahl ab. Bei richtiger Handhabung ist die Augenlaserbehandlung präziser und schonender. Durch das Lasergerät ist es möglich, die kleinsten Abstufungen zu machen. Selbst die Risiken einer Augenoperation können so mindestens verringert werden. Unterliegende Gewebsschichten werden viel seltener verletzt im Gegensatz zu früheren Behandlungsmethoden. Natürlich hat eine derartige Behandlung ebenso ihren Preis. Personal, das speziell geschult ist, eine umfassende Weiterbildung und kostspielige Geräte machen die Augenlaserbehandlung vergleichsweise kostspielig. In aller Regel beteiligen sich die gesetzlichen Krankenkassen keinesfalls an dem Eingriff. Je nach Grad der Fehlsichtigkeit und Behandlungsmethode können so ungefähr zwischen 800 und 1.500 Euro sowie mehr je Auge berechnet werden. Manche Kliniken bieten für beide Augen ebenso Pauschalen an.

Für wen sich die Augenlaserbehandlung eignet

Prinzipiell können alle gesunden Menschen ab Vollendung des 18. Lebensjahres eine Augenlaserbehandlung vornehmen lassen. Allerdings gibt es gewisse Punkte, auf die man achten sollte:

Bei jedem refraktiven Operationsverfahren hängt der Behandlungserfolg ebenso davon ab, ob schon das Auge ausgewachsen ist oder überhaupt nicht. Vor allem bei jungen Menschen kann so ebenso nach der Behandlung eine fortschreitende Fehlsicht auftreten. Wird dann wiederum operiert, ist die Hornhaut entsprechend gefährlich dünn geworden. Eine nochmalige Laserbehandlung ist in einigen Fällen überhaupt keinesfalls möglich. Über einen längeren Zeitabschnitt sollten daher die Fehlsichtwerte kontrolliert werden, ehe die Operation vorgenommen wird. Wenn sich dann die Werte stabilisiert haben, ist die Behandlung sinnvoll.

Auch gibt es völlig andere Ursachen, die zu Grunde liegen bei einer Fehlsichtigkeit. Eine Laserbehandlung ergibt in zahlreichen Fällen dann keinen Sinn. Selbst gewisse Krankheiten kontraindizieren möglicherweise einen Eingriff. Damit eventuelle Risiken ausgeschlossen werden, führt der behandelnde Arzt deswegen eine umfassende Differenzialdiagnose / Eingangsuntersuchung durch.

Die Verfahren im Detail

Heute stehen für die Augenlaserbehandlung unterschiedliche Verfahren zur Wahl. Manche haben sich schon seit einigen Jahrzehnten bewährt. Seitdem wurden diese lediglich geringfügig modifiziert. Häufig bieten diese größtmögliche Sicherheit. Weitere abermals entsprechen dem aktuellsten Stand der Wissenschaft. Teilweise kommen sie komplett ohne Schnitte aus. Sie sind daher teurer im Gegensatz zu anderen Verfahren. Zunächst sollte jeder Betroffene selbst entscheiden, welche der Verfahren ihm am meisten zusagt. Es gibt manche Ärzte und Kliniken, die bei dieser einen Augenlaseroperation Spezialisten sind. Allerdings ist in zahlreichen Fällen die Wahl des richtigen Behandlungsverfahrens von der Ausgangssituation abhängig. Aufgrund der genauen Laserbearbeitung können ebenso kombinierte Fehlsichtigkeiten, wie etwa Weit- oder Kurzsicht mit Hornhautverkrümmung zugleich korrigiert werden.

LASIK

Laser-in-situ-Keratomileusis steht für LASIK. Diese ist die mit Abstand begehrteste Behandlungsmethode. Ein Grund dafür ist der direkte Behandlungserfolg. Der Patient kann schmerzfrei sehen sowie scharf sehen, und dies bereits am ersten Tag, nachdem der Eingriff erfolgt ist. Das ergibt sehr viel Sinn für Menschen, die sich keinerlei Auszeit leisten können und in entsprechend intensiven Berufen arbeiten. Die Behandlung ist daher schmerzfrei, da die Operation unter der sensiblen Hornhautoberfläche erfolgt. Dies bedeutet zugleich allerdings ebenso, dass lediglich bei einer gewissen Hornhautdicke die LASIK-Methode vorgenommen werden kann. Das entsprechende Behandlungsrisiko beispielsweise für Entzündungen ist aufgrund des Hornhauteinschnitts zudem höher im Gegensatz zu vergleichbaren LASEK-Behandlungen. Vorher ist bei der Hornhaut eine Ultraschallmessung unerlässlich. Das Behandeln mithilfe des Lasik Augenlasers eignet sich für ein sehr breites Spektrum bei Fehlsichtigkeiten. Es ist möglich, diese für Stabsichtigkeit bis Minus vier Dioptrien, selbst für Weitsichtigkeit bis maximal Plus drei Dioptrien und für Kurzsichtigkeit bis Minus zehn Dioptrien anzuwenden.

Vor dem Behandeln werden in das Auge schmerzstillende Betäubungstropfen geträufelt. Danach wird das Sehorgan in seiner Position durch einen Lidhalter fixiert, damit es keinesfalls während der Behandlung geschlossen werden kann. Mithilfe eines Mikrokeratoms (Hobel), der auch computergesteuert sein kann, löst jetzt der Chirurg am Hornhautrand eine winzige Lamelle. Als Flap wird diese Lamelle bezeichnet. Mit dem entsprechend schmerzempfindlichen Hornhaut-Epithel wird diese zusammen zur Seite geklappt. Jetzt ist es möglich, die tatsächliche Augenlaser Lasik Behandlung durchzuführen. Kollagenfasern von der unteren Hornhautschicht werden durch einen Laserstrahl abgespalten und beseitigt. Meistens dauert dieser Eingriff noch nicht einmal eine Minute. An welcher Stelle und in welchem Winkel Hornhaut abgetragen wird, ist abhängig von der Art der Fehlsichtigkeit und der Dioptrinzahl. Das Zentrum der entsprechenden Hornhaut wird bei bestehender Kurzsichtigkeit abgeflacht. Genau entgegengesetzt korrigiert wird die Weitsichtigkeit, in dem am äußeren Rand der Hornhaut mehr abgetragen wird im Gegensatz zum Zentrum. Die gesamte Lichtbrechung verändert sich damit. Diese gesamte Hornhautwölbung wird erneut bei Stabsichtigkeit verändert. Nachdem die Laserbehandlung erfolgt ist, wird der Flap durch den Chirurg wieder zurückgeklappt. Während der kommenden Tage verwächst die Lamelle erneut nahtlos mit dem Sehorgan. Es kann allerdings zwischen einige Wochen und Monate dauern, bis die ganze Schnittfläche fest ist.

Femto-Lasik

Die Femtosekunden-Lasik, die abgekürzt Femto-LASIK oder Femto-Lasik genannt wird, ist die modernste und neuste Methode auf dem Gebiet der Laserbehandlungen. Diese kommt völlig ohne manuell zu erfolgende Einschnitte aus. Sämtlicher Schritte der Behandlung werden lasergesteuert. Diese Technik beherrscht nicht jeder Arzt der Refraktiven Chirurgie, die erst seit einigen Jahren angewandt wird. Diese Behandlungsmethode ist ebenso entsprechend teurer im Gegensatz zu allen anderen.

Für eine Behandlung sind die Voraussetzungen vergleichbar wie bei der entsprechenden LASIK-Methode: Die Hornhautdicke sollte ausreichend sein. Es ist möglich, Dioptrienzahlen bei Kurzsichtigkeit von Minus zehn bzw. bei Stabsichtigkeit von Minus vier bis schließlich zu Plus drei Dioptrien bei Weitsichtigkeit zu korrigieren. Überdies bietet die Femto-Lasik-Methode ebenso noch andere Vorteile: Aufgrund des rein lasergesteuerten Schnitts ist ein millimetergenaues Arbeiten möglich. Beim Flap ist die Einschnittsfläche viel kleiner, was einerseits die Operationsrisiken verringert, zum Anderen den entsprechenden Behandlungserfolg vergrößern kann. Außerdem kann man bei auftretenden Komplikationen noch bei der Behandlung abbrechen. Die Hornhautschicht, die vom Femtosekundenlaser aufgetrennt wird, verwächst dann erneut mit dem übrigen Gewebe.

In das Auge werden schmerzstillende Betäubungstropfen geträufelt. Danach ist mit einem Kontaktglas ein Fixationsring auf das Auge zu setzen. Ultrakurze Lichtimpulse werden über dieses Kontaktglas durch den namensgebenden Femtosekunden-Laser geschickt. Kleinste Blasen werden aufgrund dieser Lichtimpulse erzeugt, durch die das Hornhautgewebe millimetergenau abgetrennt wird. Dadurch wird wie beim LASIK-Verfahren ein Flap, eine winzig kleine Hornhautlamelle geschaffen, die danach umgeklappt wird. Jetzt ist es möglich, durch den Excimer-Laserstrahl die Fehlsichtigkeit zu korrigieren. Die Methode ist nun die gleiche wie bei der entsprechenden LASIK-Technik. Aufgrund des sehr feinen, lasergesteuerten Abtrennens der Hornhautlamelle ist es möglich, dass diese nach dem Behandlungsvorgang noch schneller und sicherer mit dem Auge verwächst.

EPI-LASEK (Epitheliale in situ Keratomileusis) und LASEK (Laser Epithelial Keratomileusis)

Die LASEK-Methode stellt eine weitere Entwicklung der ersten Augenlaserbehandlung (PRK) allgemein dar. Während man die PRK-Technik heutzutage fast nicht mehr einsetzt, da diese vergleichsweise schmerzvoll ist und mehr Gefahren birgt, ist die entsprechende LASEK-Methode noch stets zeitgemäß. Zum einen hat man mit dieser Technik jahrzehntelange Erfahrungen. Zum anderen eignet sich die LASEK-Methode ebenso, wenn das LASIK-Verfahren keinesfalls infrage kommt. Das ist beispielsweise der Fall, wenn eine relativ dünne Hornhaut vorliegt. Die LASEK Laserbehandlung ist medizinisch betrachtet sogar schonender und sanfter, da lediglich das Epithel und keinesfalls die ganze Hornhaut eingeschnitten wird. Aufgrund dessen ist die Nachheilung viel leichter. Nach einer LASEK-Behandlung treten andererseits öfter Schmerzen auf. Anfangs kann selbst das Sehfeld noch verschwommen sein. Den Studien zufolge ist der Langzeiterfolg meistens allerdings noch besser im Gegensatz zur LASIK-Methode. Für Dioptrienzahlren ab Minus sechs bis Plus drei kommt eine LASEK-Behandlung infrage.

Als Erstes träufelt man in das Auge Beträubungstropfen, die schmerzstillend wirken. Danach erfolgt das Fixieren durch einen Lidhalter, damit es beim Behandlungsvorgang geöffnet bleibt. Dann wird lediglich die oberste Hornhautschicht, die als Epithel bezeichnet wird, vom entsprechenden Rest abgelöst. Das geschieht bei der LASEK-Methode durch einer besonderen Alkohollösung. Das Epithel wird bei der EPI-LASEK mithilfe eines feinen chirurgischen Mikrokeratoms (Hornhauthobel) millimetergenau abgetrennt. Im Anschluss klappt in beiden Verfahren der Chirurg das entsprechende Epithel zur Seite ab. Jetzt ist es möglich, dass die tatsächliche Laserbehandlung unmittelbar auf der Hornhaut erfolgt. Da dem Arzt nun die komplette Hornhautschicht vorliegt, ist oft weniger Substanz abzutragen im Gegensatz zu anderen Methoden. Das Hornhautzentrum wird bei Kurzsichtigkeit abgeschliffen, bei Weitsichtigkeit insbesondere die äußere Hornhaut. Zudem ist bei Stabsichtigkeit der Wölbungsgrad zu verändern. Danach wird das Epithel erneut in seine Ausgangsposition zurückgeklappt, wo es während der Tage erneut anwächst. Bis dahin sind extra eine Verbandlinse und möglicherweise ein Augenverband zu tragen.

Risiken und Komplikationen

Selbst wenn sich bei der medizinischen Entwicklung viel getan hat, ist eine Augenlaserbehandlung keinesfalls risikolos. Manche Komplikationen können aufgrund einer umfangreichen Diagnose, die entsprechende Wahl des passenden Verfahrens und des Fachwissens eines hervorragenden Chirurgen vermeiden. Weitere zählen zu den generellen Nebenwirkungen, die während einer Augenoperation auftrauchen können.

Schmerzen nach der Operation sind bei der LASEK-Methode normal. Zudem ist das Auge, bei dem die Verbandlinse eingesetzt wurde, für ein paar Tage zu schonen, weswegen normales Arbeiten noch keinesfalls möglich ist. Allerdings sind diese Nachwirkungen nichts Ungewöhnliches und im Normalfall harmlos. Besonders die LASIK- und zum Teil die Femto-Lasik-Methoden enthalten zudem ganz besondere Risiken. So ist es möglich, dass es durch den entsprechend entstandenen Flap, der schon fest, jedoch nie komplett verwächst, zu Reizungen und Problemen am Sehorgan kommen. Vor allem bei Fremdeinwirkungen, wie etwa Ballsport, Schlagkräfte, Unfälle, in seltenen Fällen ebenso festes Reiben, kann der entsprechende Flap erneut losgelöst, das Sehorgan offengelegt werden. Wenn solche Fälle auftreten, ist durch einen Facharzt eine sofortige Hilfe notwendig, damit Schlimmeres verhindert wird. Selbst beim Behandlungsvorgang ist es möglich, dass es zu Komplikationen aufgrund der abgelösten Hornhautlamelle kommt. Das ist allerdings eher kaum der Fall. Nahezu immer genügt eine rechtzeitige Folgebehandlung, damit der Ausgangszustand erneut hergestellt wird. In seltenen Fällen kommt es ebenso im Auge zu Infektionen. In solch einem Fall genügt häufig die Einbringung von antibakteriellen Augentropfen durch Antibiotika.

Selbst das Abschleifen der entsprechenden Hornhaut durch den Excimer ist nicht risikolos. Wenn keine sachgemäße Handhabung erfolgt, da zum Beispiel zuviel oder an falscher Stelle Substanz abgetragen wird, kann es zu permanenten Fehlsichtigkeiten kommen. Im schlimmsten, jedoch sehr seltenen Fall, ist es möglich, dass es dann ebenso zur Erblindung kommt.

Arztpraxis, Klinik oder Zentrum

In der Bundesrepublik gibt es mittlerweile in nahezu allen Regionen eine oder einige Ärzte, die Behandlungsvorgänge mithilfe des Augenlasers anbieten. Von der schlichten Arztpraxis bin hin zum renommierten Augenlaser Klinikum steht eine riesige Auswahl zur Verfügung. Gerade in den Großstädten wie Köln, Hamburg, München oder Berlin sind größere Augenlaserzentren zu finden. Ein derartiges Augenlaserzentrum zeichnet sich häufig dadurch aus, dass einige qualifizierte Spezialisten meistens mit vielen Jahren Erfahrung vorhanden sind. Mittlerweile gibt es tatsächlich Filialen, die in einigen Städten ein entsprechendes Augenlaser Zentrum mit den selben hohen Qualitätsstandards, Operationsmethoden und häufig ebenso niedrigeren Kosten anbieten. Wenn man in der Nähe keine Einrichtung kennt, kann man gezielt nach empfehlenswerten Anschriften suchen. Dabei bietet sich im Internet beispielsweise ein Augenlaser Forum an, in dem Interessenten Erfahrungen und Tipps austauschen. Selbst der Verband der Spezialkliniken Deutschlands für Refraktive Chirurgie und Augenlaser e. V. (VSDAR) bietet Anschriften von Mitgliedskliniken bundesweit an.

Fachliche Qualifikation und Erfahrungsschatz des Arztes sind am wichtigsten. Wenn man sich keinesfalls sicher ist, fragt man gezielt nach, wie viele Augenlaserbehandlungen der Spezialist bereits vorgenommen hat. Bieten in der Klinik einige Ärzte Augenlaserbehandlungen an, sollte man das Beratungsgespräch ebenso mit dem Medizin führen können, der einen später behandeln wird. Bei einem solchem Gespräch ist das Ziel, dass der Patient umfangreich informiert und aufgeklärt wird. Individuelle Zweifel und Fragen hat der Arzt ernstzunehmen und zu beantworten. Wenn man sich als Patient entsprechend durchgeschleust fühlt oder überhaupt zur Behandlung überredet wird, sollte man sich sofort ein anderes Augenlaserzentrum oder eine andere Augenklinik suchen.

Allerdings ist im Normalfall der Standard von deutschen Augenlaserpraxen besonders hoch. Da nahezu sämtliche Einrichtungen privat sind, darf man als Patient den kompletten Service eines hervorragenden Klinikums erwarten. Im Ausland ist die Suche nach den richtigen Augenlaserkliniken schwieriger. Die durchwegs viel preiswerteren Behandlungskosten in Polen, Tschechien, Ungarn oder ebenso der Türkei sind dafür ausschlaggebend, dass stets mehr Menschen hier eine Laserbehandlung vornehmen lassen. Selbst Dependancen von deutschen Ärzten beispielsweise auf Mallorca sind häufig noch vergleichsweise preiswert. Hierbei sind die niedrigeren Kosten insbesondere auf preiswerte Personal- und Unterhaltskosten vor Ort zurückzuführen und keinesfalls unbedingt auf einen entsprechenden Mangel an Qualität. Zahlreiche Ärzte ließen sich tatsächlich an renommierten Universitäten ausbilden. Trotz allem ist es möglich, dass ganz spezifische Probleme auftauchen: Lange Anfahrtswege und sprachliche Missverständnisse sind einem hervorragenden Behandlungsresultat eher hinderlich. Vor allem wenn Komplikationen auftreten sollten, ist ein Klinikum in der Nähe des Wohnortes von Vorteil. Dazu kommt, dass man zum tatsächlichen Behandlungspreis die Reisekosten hinzurechnen muss. Ein anderes Risiko ist, dass bei möglichen Behandlungsfehler fast keine Möglichkeit auf Schadensersatz besteht. Prinzipiell ist im Ausland eine Augenlaserbehandlung demnach durchwegs möglich. Die eventuellen Kosten und spezifischen Risiken für eine Nachbehandlung sollte man allerdings schon vorher gut abklären.

Gefahr beim Augenlasern: Rendite statt Medizin